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XMAS-FAQ
Die wichtigsten Fragen rund um das Weihnachtsfest

Weihnachten - was soll das überhaupt?
Auch auf die Gefahr hin nun einige aus Ihren Träumen zu reißen; Weihnachten ist NICHT der Tag an dem Coco-Cola erfunden wurde und der Weihnachtsmann (dazu mehr unter Weihnachtsmann..) mit dem Truck durch die Gegend fährt. Nein, lt. christlicher Lehre ist an diesem Tag Jesus, der Sohn Gottes geboren.
Wurde Jesus tatsächlich am 24. Dezember geboren?
Das es nicht der 24. Dezember war scheint mittlerweile ziemlich klar zu sein. Selbst in Bethlehem ist es zu dieser Zeit nämlich sehr kalt, regnerisch und ungemütlich. Ein Indiz dafür ist, dass die Hirten zu dieser Zeit kaum unter freiem Himmel ihre Schafe gehütet haben, was die Bibel aber ja behauptet. Dazu kommt, dass sich Joseph und Maria in Bethlehem einfinden mussten, weil Kaiser Augustus eine Volkszählung angeordnet hatte (Lukas 2:1-7). Es ist höchst unwahrscheinlich, dass Augustus die Juden, die den Römern ohnehin feindlich gegenüberstanden, mitten im Winter in ihre Heimatstädte reisen ließ.
Auch ist verbreitet dass der 25. Dezember als Weihnachtsfeiertag erst seit 336 in Rom existiert. Wie es zu diesem Datum kam, ist umstritten. Diskutiert wird eine Beeinflussung durch den römischen Sonnenkult: Kaiser Aurelian hatte den 25. Dezember im Jahr 274 als reichsweiten Festtag für Sol Invictus festgelegt; zwischen diesem Sonnengott und „Christus, der wahren Sonne“ (Christus verus Sol) zogen die Christen früh Parallelen.
Seit wann gibt es den Weihnachtsbaum?
Seinen Ursprung hat der Weihnachtsbaum im heidnischen Brauchtum. Schon im Mittelalter verzierten die Menschen Haus und Hof mit den immergrünen Zweigen von Tanne, Mistel und Wacholder. Im späten 16. Jahrhundert wurde es dann im Elsass Brauch, den Weihnachtsbaum mit Süßigkeiten zu schmücken; die Kerzen kamen im 18. Jahrhundert hinzu. Im 19. Jahrhundert schließlich wurde der geschmückte Weihnachtsbaum immer populärer, erst in den Städten, dann auch auf dem Lande.

Allmählich wurde der Weihnachtsbaum zur festen Requisite in bürgerlichen Wohnzimmern. Bald gab es die ersten mundgeblasenen Glaskugeln. Es wurde Lametta entwickelt, um das Glitzern von Eiszapfen zu simulieren, und eine Zeit lang waren Weihnachtsbaumständer, die sich auf einer Spieluhr drehten, der
letzte Schrei. Während diese Mode heute verschwunden ist, hat sich der klassische Weihnachtsschmuck bis heute erhalten, wie Lifestyle-Expertin Brigitte von Boch erklärt: Die klassischen Farben sind noch immer Rot und Grün, Gold und Silber.

Spätestens mit der Säkularisierung des Bürgertums erlebte das Weihnachtsfest dann einen regelrechten Boom: Für christliche und jüdische Familien wurde der Weihnachtsbaum zunehmend zum Ersatz für religiöse Inhalte. Zugleich wurde er zu einem Zeichen für die Assimilation der Juden: Auch Theodor Herzl,
Wegbereiter für den Zionismus, stellte in seiner Wohnung einen reich geschmückten Weihnachtsbaum auf.

Der Weihnachtsbaum ist "ein überaus bürgerliches Symbol", wie Rainer Kampling, katholischer Theologe an der Freien Universität Berlin, sagt. Er breitete sich zunächst in protestantischen Regionen aus, weil sich die
katholische Kirche lange gegen den heidnischen Weihnachtsbaum als "Anti-Krippe" zur Wehr setzte. Erst seit Mitte des 20. Jahrhunderts sind Weihnachtsbäume in katholischen Kirchen erlaubt - als Zugeständnis an das bürgerliche Brauchtum. Papst Johannes Paul II. schließlich führte 1982 den Brauch ein, auf dem Petersplatz in Rom einen Weihnachtsbaum aufzustellen.

Dabei gehört es zur schönen Illusion, dass der Weihnachtsbaum als urwüchsiges Naturprodukt im Wald geschlagen wird. Die Realität ist ernüchternd: Der Baum aus dem Wald ist eine Rarität. Tannen und Fichten wachsen heute auf Plantagen. In Deutschland werden auf rund 15 000 Hektar Weihnachtsbäume angebaut. Rund 70 Prozent des heimischen Bedarfs werden so gedeckt. Die Landwirte kultivieren heute vor allem Nordmanntannen. Deren Heimat ist der Kaukasus. Dort wird das Saatgut gesammelt, das in Deutschland von spezialisierten Baumschulen "angezüchtet" wird, bevor die Bäumchen als dreijährige Jungpflanzen auf den Acker gepflanzt werden. Bis die Bäume Heiligabend im Lichterglanz erstrahlen, haben sie bis zu zehn Jahre intensiver Pflege hinter sich.
Wer ist der Weihnachtsmann?
Der Weihnachtsmann ist eine Symbolfigur weihnachtlichen Schenkens, die in Deutschland vor allem in Nord-, Mittel- und Ostdeutschland sowie in der übrigen Welt besonders in evangelisch geprägten Regionen, wie in der französischsprachigen Westschweiz (Père Noël), den Niederlanden, Skandinavien, Estland, Lettland, Großbritannien und den Vereinigten Staaten, populär ist.

Dargestellt wird er als rundlicher, freundlicher alter Mann mit langem weißem Rauschebart, rotem und mit weißem Pelz verbrämten Gewand; Attribute sind sein Geschenkesack und (häufig) eine Rute. Dass es diese Darstellung bereits im 19. Jahrhundert gab, beweisen zeitgenössische Postkarten. Die Coca-Cola Company nutzte ab 1931 alljährlich zur Weihnachtszeit diese Darstellung für eigene Werbekampagnen.

Angeblich bringt der Weihnachtsmann braven Kindern am Heiligen Abend Geschenke, den unartigen hingegen bloß eine Rute.
Wer ist Santa Claus?
Europäische Auswanderer brachten den Sankt-Nikolaus-Brauch mit in die Vereinigten Staaten von Amerika. Insbesondere in den niederländischen Kolonien wurde das Sinterklaasfeest gefeiert, zumal Sankt Nikolaus auch der Schutzpatron von Neu Amsterdam, dem späteren New York, war. Aus Sinterklaas wurde Saint Claus und schließlich Santa Claus.

Der heutige populäre Mythos des Weihnachtsmanns, der mit einem von Rentieren gezogenen fliegenden Schlitten reist, nachts durch den Kamin in die Häuser steigt und dort die Geschenke verteilt, geht zurück auf das 1823 anonym veröffentlichte Gedicht The Night before Christmas; früher wurde es meist Clement Clarke Moore zugeschrieben, heute gelegentlich Major Henry Livingston Jr., aber auch diese Zuschreibung ist nicht völlig gesichert. 
Ist der Weihnachtmann eine Erfindung der Coca-Cola Company?
In den 1920er-Jahren setzte sich immer mehr das rotweiße Gewand des Weihnachtsmanns durch. Die New York Times schrieb 1927: „Ein standardisierter Santa Claus erscheint den New Yorker Kindern. Größe, Gewicht, Statur sind ebenso vereinheitlicht wie das rote Gewand, die Mütze und der weiße Bart“. Dieses Bild wurde von dem US-amerikanischen Grafiker und Cartoonisten Haddon Sundblom, Sohn skandinavischer Auswanderer, aufgegriffen, der 1931 für die Coca-Cola Company im Rahmen einer Werbekampagne den Weihnachtsmann zeichnete; nach eigenen Angaben in Gestalt und Aussehen seines Freundes und älteren Coca-Cola Auslieferungsfahrers Lou Prentiss. Nach dessen Tod soll Sundblom sein eigenes Gesicht mit Hilfe eines Spiegels abgezeichnet haben. Möglicherweise flossen in Sundbloms Gestalten auch skandinavische Motive ein.Bis 1964 zeichnete er jedes Jahr mindestens einen Weihnachtsmann für die Coca-Cola-Werbung und prägte so nachhaltig die Vorstellung des modernen Weihnachtsmannes.

Die Werbung war so erfolgreich, dass dieses Aussehen des Weihnachtsmannes fälschlicherweise Coca-Cola zugeschrieben wird, obwohl es regional bereits mehrere Jahre vor Beginn der Werbekampagne bekannt war. Allerdings dürften die alljährlich wiederkehrenden Werbefeldzüge des Limonadenkonzerns auf jeden Fall zu seiner weltweiten Verbreitung beigetragen und dieses Bild dabei gründlich geprägt haben.
Wer ist der heilige St. Nikolaus?
Der heutige Weihnachtsmann geht vor allem auf die europäischen Volkslegenden um den heiligen Nikolaus zurück; er ist aber keinesfalls mit diesem gleichzusetzen. Nikolaus von Myra war ein Bischof im 4. Jahrhundert, um den sich zahlreiche Legenden ranken. Schon im Mittelalter wurden im Hinblick darauf Kinder an Gedenktag des hl. Nikolaus dem 6. Dezember bzw. oft schon am Vorabend beschenkt. Dieses Datum war früher auch der eigentliche Bescherungstag, der erst im Laufe der Reformation und infolge von deren Ablehnung der Heiligenverehrung in vielen Ländern auf den 24. bzw. 25. Dezember rückte.

Die Tradition des Nikolaus lebt heute noch in Teilen Europas weiter. In den Niederlanden (Sinterklaas), Belgien, Luxemburg, Nordwestdeutschland (Eifel/Rheinland), Sachsen und der Schweiz kommt der Nikolaus am Vorabend des 6. Dezember ins Haus, um vorweihnachtliche Leckereien zu schenken oder diese in der Nacht in einen vor dem Fenster aufgestellten Nikolaus-Stiefel zu legen.

Ähnlich agiert er in Bayern und Österreich am 6. Dezember, wo vielfach am Tag davor die wohl von den winteraustreibenden Perchten (keltischen Ursprungs) inspiriertem Krampusse die Gegenspieler sind – in vollständig traditioneller Version mit einem Pferdefuß und zwei Hörnern, einer Reisigrute (die vielfach [spielerisch] benutzt wird) und über dem Teufelsschwanz einer auf den Rücken geschnallten Holzbutte, in der angeblich die „schlimmen“ Kinder abtransportiert werden. Krampustag ist eigentlich der 5. Dezember, dennoch kommt der Krampus aus praktischen Gründen oft erst am 6. Dezember gemeinsam mit dem Nikolaus, der ihn dann bei jedem Auftritt erfolgreich in die Schranken weist. Der Begriff der Perchten findet sich auch in der Bezeichnung „Knecht Ruprecht“ für den Begleiter des Nikolaus wieder.

Im fränkischen Raum ist der „Pelzmärtel“ (vom westmitteldeutschen pelzen = ‚prügeln‘ und Märtel als Verkleinerungsform von Martin) seit der Reformation als Gabenbringer verbreitet, im Schwäbischen tritt Belzmärte als dunkler Begleiter des Nikolaus auf. Hier dürften Elemente des Brauchtums am Martinstag (11. November) mit dem Nikolausbrauchtum zusammengeflossen sein. Auch „Pelznickel“ (Nickel als Verkleinerungsform von Nikolaus) kommt im Unterfränkischen vor.
Wer ist Knecht Ruprecht?
Die verschiedenen Gestalten des Knecht Ruprecht haben ihren Ursprung im spätmittelalterlichen Kinderschreck. Seit dem 16. Jahrhundert, verstärkt im 17., kursierten Flugblätter mit Schreckfiguren, die als zusätzliches Mittel der elterlichen Erziehung die Kinder zu Frömmigkeit mahnten. Am häufigsten verbreitet war der Kinderfresser, wie er beispielsweise heute noch als Kindlifresser an einem Brunnen im schweizerischen Bern zu sehen ist. Die Figur geht auf eine im 16. Jahrhundert in Italien entstandene Vorstellung zurück, in der der Teufel die Seelen der Sünder verschlingt. Der Kinderfresser, oftmals auch in Begleitung einer Butzenbercht, drohte den unfrommen Kindern in grausamen Versen, sie mitzunehmen, aufzuschlitzen, bis aufs Blut auszupeitschen oder gar aufzufressen. Wie Knecht Ruprecht trugen beide Figuren, der Kinderfresser und die Butzenbercht, einen großen Sack oder Korb, worin sie die Kinder zu stecken versuchten. Auf Grund dieser Verhältnisse ist der Weg insbesondere der Butzenbercht zum Knecht Ruprecht nicht weit, entstammen beide der Gattung der Perchten.
Wer/was ist das Christkind?
Das Christkind ist eine vor allem in Österreich, in Südtirol, in der Schweiz, in Ungarn, in Tschechien, in der Slowakei, in Südbrasilien, in katholischen Regionen Deutschlands sowie in der Region um Nürnberg verbreitete Symbolfigur des Weihnachtsfestes. Der Erzählung nach kommt das Christkind zu Weihnachten und bringt, ohne gesehen zu werden, die Weihnachtsgeschenke. Es wird häufig als blondgelocktes Kind mit Flügeln und Heiligenschein dargestellt. Umgangssprachlich wird das Christkind häufig mit dem Jesuskind, der Darstellung des neugeborenen Christus, gleichgesetzt.
Warum gibt es eine Weihnachtsgans?
Der Ursprung dieses Gänsebratens geht auf die Martinsgans zurück, die oft am Gedenktag des hl. Martin, noch vor Beginn des Advents gegessen wurde. Der Advent hatte früher den Charakter einer Fastenzeit. Mit der Christmette endete diese, und so wurde eine Gans als Festtagsbraten zubereitet.

Ursprünglich wurde der Gänsebraten im Mittelalter neben dem Martinstag auch zu Michaelis am 29. September gegessen. Das traditionelle Weihnachtsessen war seit dem Mittelalter das „Mettenmahl“ oder die „Mettensau“. Dieses Festtagsessen war ein Schweinebraten, der am 25. Dezember verspeist wurde. Die einfachen Leute und Bauern konnten sich als Festspeise nur Blut- und Leberwürste leisten, die „Mettenwürste“, „Weihnachtssau“ oder „Weihnachter“ genannt wurden. Ein Teil dieses Essens wurde zusammen mit Gebild- und Kletzenbroten für die im Vorjahr Verstorbenen aufgehoben und den Armen geschenkt. Mit wachsendem Wohlstand während der Industrialisierung wurde schließlich das „Mettenmahl“ von dem weitaus festlicheren Gänsebraten abgelöst, dennoch werden bis in die Gegenwart traditionell in vielen Familien Würste oder Schweinebraten als Weihnachtsessen verspeist.
Woher stammt eigentlich der Adventskranz?
Der Adventskranz wurde 1839 von dem evangelisch-lutherischen Theologen, Erzieher und Mitbegründer der Inneren Mission Johann Hinrich Wichern (1808–1881) im evangelischen Norddeutschland eingeführt. Knapp hundert Jahre später war er auch in katholischen Gegenden zu finden.

Der Erzählung nach nahm der Hamburger Wichern sich einiger Kinder an, die in großer Armut lebten. Er zog mit ihnen in das Rauhe Haus, ein altes Bauernhaus, und betreute sie dort. Da die Kinder während der Adventszeit immer fragten, wann denn endlich Weihnachten sei, baute er 1839 aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 20 kleinen roten und vier großen weißen Kerzen als Kalender. Jeden Tag der Adventszeit wurde nun eine weitere Kerze angezündet, an den Adventssonntagen eine große Kerze mehr, so dass die Kinder die Tage bis Weihnachten abzählen konnten. Diese große Ausführung mit minimal 18, wenn der Heiligabend mit dem vierten Adventssonntag zusammenfällt, bis maximal 24 kleinen, wenn Heiligabend auf einen Sonnabend fällt, und vier großen Kerzen hängt in der Advents- und Weihnachtszeit beispielsweise im Kirchenraum der Sankt-Michaelis-Kirche in Hamburg sowie dem Rauhen Haus.

Aus dem traditionellen Wichernschen Adventskranz hat sich der Adventskranz mit vier Kerzen entwickelt. Seit etwa 1860 wird der Adventskranz aus Tannengrün gefertigt. 1925 wurde erstmals ein Adventskranz in einer katholischen Kirche aufgehängt. Dies geschah in Köln, 1930 folgte der erste Adventskranz in München.

Die gelegentlich geäußerte Vermutung, der Adventskranz habe schon lange vor der Zeit von Johann Hinrich Wichern existiert, beruht auf einem Gedicht, in dem der Adventskranz beschrieben und das häufig fälschlich Matthias Claudius (1740–1815) zugeschrieben wird. Tatsächlich stammt das Gedicht von seinem Urenkel Hermann Claudius (1878–1980).
Wie heißen die Rentiere von Santa Claus?
Dasher, Dancer, Prancer, Vixen, Comet, Cupid, Donner und Blitzen. Rudolph kam erst 1939 durch ein Gedicht von Robert L. May dazu, das die Vorlage für das Weihnachtslied Rudolph, the Red-Nosed Reindeer von Johnny Marks lieferte.
Warum ziehen Rentiere den Schlitten vom Weihnachtsmann?
Das geht vermutlich auf ein Gedicht zurück, das aus den USA kommt und fast 200 Jahre alt ist. Übersetzt heißt das Gedicht "Es war die Nacht vor Weihnachten". Darin erzählt ein Kind, wie es in der Nacht vor Weihnachten aus dem Fenster guckt. Da sieht es plötzlich den Weihnachtsmann in einem Schlitten. Und der wird von acht Rentieren gezogen. 
Wie heissen die drei Weisen aus dem Morgenland?
Sie heissen Caspar, Melchior und Balthasar. 
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